Sonntag, 29. Januar 2017

Die Borchener brauchen dringend eure Unterstützung!

Ihr wisst, dass unser Bürgermeister versprochen hat, gegen die vom Kreis genehmigten Windkraftanlagen in Etteln zu klagen – weil sie dem (noch immer rechtskräftigen) Flächennutzungsplan der Gemeinde Borchen widersprechen und zudem die Mehrheit der Bewohner dagegen ist.

Allein über 1000 Unterschriften sind gegen diese Windräder eingegangen. Unser Bürgermeister will sein Versprechen halten, nur verweigern ihm die CDU als auch die Grünen im Rat nun ihre Unterstützung! Sie wollen die Klage gegen die Windräder nicht und handeln damit gegen den Willen der Menschen, die sie vertreten sollen.

Am kommenden Montag, 30.01.2017 um 18.00 Uhr wird in einer Ratssitzung im Rathaus Borchen, Großer Sitzungssaal, endgültig darüber abgestimmt. Wir finden, es ist ein Unding, dass unsere Volksvertreter der CDU und der Grünen gegen den Willen der Bürger die Klage verhindern wollen. Als Bürger von Borchen sollten wir darauf bestehen, dass diese Ratsmitglieder in unserem Sinne handeln.

Insbesondere bei der CDU gibt es zudem Ratsmitglieder, die selbst von Windkraft profitieren und als befangen gar nicht abstimmen dürfen – wir haben ein Recht zu wissen, wer diese Ratsmitglieder sind.

Nun zu dem, was ihr tun könnt:
     1. Bitte schreibt alle bis Montag eine E-Mail an die Ratsmitglieder von CDU und den Grünen, in der ihr sie auffordert, dass sie die Klage gegen die Ettelner Anlagen unterstützen, weil ihr als Borchener keine weiteren Windräder wollt. Als Ratsmitglieder der Gemeinde Borchen sind sie angetreten, die Interessen ihrer Bürger zu vertreten.

 Zum anderen fragt die Ratsmitglieder direkt, ob sie bei einer Abstimmung darüber befangen sind, weil sie selber von Windenergieanlagen profitieren.

Hier sind die E-Mail-Adressen der Ratsmitglieder der CDU und der Grünen – schickt Eure E-Mail am besten an alle. Setzt außerdem die Redaktionen unserer beiden Zeitungen Neue Westfälische und Westfälisches Volksblatt in Kopie – das setzt die Ratsmitglieder zusätzlich unter Druck.

2. Ganz wichtig: Bitte kommt am Montag um 18.00 Uhr zur Ratssitzung ins Rathaus Borchen! Es ist ganz entscheidend, dass möglichst viele Bürger dort sind, die ihre Meinung kundtun, dass CDU und Grüne die Klage unterstützen sollen. Vertreter der Bürgerinitiative werden auch vor Ort sein.
 (Red. die Mailadressen sind hinterlegt, dürfen aber nicht veröffentlicht werden)

Sonntag, 22. Januar 2017

Mitglied werden

Unser Verein lebt von den Mitgliedern. Wir sind angewiesen auf aktive Mitglieder, die sich für unsere Ziele engagieren. Jede Bürgerinitiative in unserem Umkreis, die sich in unserer Resolution wiedererkennt, ist willkommen. Auch wenn Sie als Einzelperson Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Können gerne einbringen möchten, freuen wir uns über Ihre Mitarbeit. Das aktive Team des Vereins arbeitet ehrenamtlich und nebenberuflich. Also wären auch "helfende Hände" ein echter Beitrag.Unser Verein ist gemeinnützig tätig und als solcher eingetragen. Spendenabzugsfähigkeit ist uns bestätigt. 
Aktives Mitglied kann jede natürliche Person werden. Selbstverständlich sind wir auch dankbar für finanzielle Unterstützung über die Mitgliedschaft hinaus oder auch ohne diese.
Für detaillierte Information, Beitrittsformular usw. wenden Sie bitte sich an Ihre örtliche Bürgerinitiative oder Sie können auch gern an unsere Kontaktadresse schreiben.
Beitrittserklärung 2Seiten.pdf
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Freitag, 20. Januar 2017

Hart aber fair

Am Montag, 23.01.2017 läuft die Sendung „Hart aber fair“ zum Thema Windkraft. Gäste sind u. a. Frau Hendricks und Enoch zu Guttenberg. Das wird spannend.
Zum Gästebuch: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/gaestebuch/index.html

Dienstag, 17. Januar 2017

VHS-Vortrag am 18. März 2017

 Gefährdung von Vögeln und Fledermäusen durch Windenergieanlagen (WEA) 
VHS-Vortrag am 18. März 2017 um 19.30 Uhr  im Mallinckrodthof Nordborchen  Referent: Hubertus Illner (* ABU Soest e.V.)
Mit großer Sorge betrachten Naturschützer den Ausbau der Stromerzeugung durch Windenergieanlagen (WEA), weil durch unbedachte Standortwahl zunehmend Vögel und Fledermäuse gefährdet sind. Hatte man in den 1990er Jahren noch die Kollisionen mit WEA als unbedeutend angesehen, zeigen neuere Studien, dass neben Fledermäusen vor allem Greifvögel und andere Großvogelarten regelmäßig mit WEA kollidieren. Dies gilt auch für den seltenen Rotmilan, der auf seinen Suchflügen auffallend häufig an WEA verunglückt. In dem Vortrag werden Ergebnisse zu den Auswirkungen von WEA auf Vögel und Fledermäuse insbesondere im europäischen Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“ und aus der internationalen Forschung vorgestellt.  Der Referent Hubertus Illner ist langjähriger Mitarbeiter der ABU* im Kreis Soest und bearbeitet als engagierter Biologe seit langem Projekte, die dem Schutz von Greifvögeln und Eulen gewidmet sind. Seit 2006 betreut er das vom Land NRW geförderte Weihen-Schutzprogramm, dessen Untersuchungsraum von Unna bis Paderborn reicht. Denn die Weihen sind gefährdet, wenn in ihren Lebensräumen WEA errichtet werden. Die Nester von Wiesen-und Rohweihen in Getreidefeldern müssen ausfindig gemacht werden, um rechtzeitige Schutzmaßnahmen einzuleiten. Mit beteiligten Landwirten werden Schutzzonen um die Getreidenester eingerichtet, um die noch nicht flugfähigen jungen Weihen vor dem Mäh-Tod zu bewahren.
 Foto: Junge Wiesenweihe vor einer Windenergieanlage (Dr. M. Bunzel-Drüke) *ABU (Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V)

Freitag, 13. Januar 2017

Eiswurf von Windkraftanlagen


 Gerade in diesen Tagen wenn Schnee, Regen und Frost zusammentreffen, können sich an den Flügeln Eisstücke bilden die dann irgendwann abgeworfen werden. Daher als Spaziergänger diese Windparks meiden bzw auf Bruchstücke achten.





Quelle: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-74528_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html

Diese Passage wurde Ihnen von windwahn unter
http://www.windwahn.de/index.php/news/allgemein/gefaehrliche-windkraftraeder.html
zur Verfügung gestellt.

Bürgerinitiative "Gegenwind Borchen"

Eine neue Bürgerinitiative hat sich aus Windkraftgegnern aus Etteln, Dörenhagen und Borchen formiert, das meldet heute am 13.1.2017 die Presse Westfalenblatt Nr.11.

 In ihrer Webseite http://gegenwind-borchen.de/ sagt man:

Wir sind nicht grundsätzlich gegen Windenergie. Wir sind aber der Meinung, dass wir in Borchen mit bald über 50 Windrädern einen ausreichenden Beitrag zur Energiewende geleistet haben. Große Teile der Borchener Bürger ist gegen den Bau weiterer Windräder im Gemeindegebiet.
Wir fordern den Stopp des weiteren Ausbaus der Windenergie in Borchen und unseren Nachbargemeinden:
  1. Wir möchten den Charakter unserer Heimat-Landschaft erhalten. Wir wollen nicht in einer Industrieanlage leben und von riesigen Windkraftanlagen umzingelt werden, die bis auf wenige hundert Meter an unsere Wohnhäuser heranrücken dürfen.
  2. Windenergieanlagen bedrohen unsere Rotmilane, Schwarzstörche und Fledermäuse. Wir stellen uns schützend vor diese Tiere, denn sie sind Teil unserer Heimat.
  3. Wir möchten uns in unserer Landschaft jederzeit gefahrlos bewegen können, ohne uns der tödlichen Gefahr von Eiswurf durch Windkraftanlagen auszusetzen. Große Teile unserer Feldflur sind im Winter bereits eine Gefahrenzone – das nimmt Ausmaße an, die wir als Bewohner dieser Region nicht tolerieren.
  4. Schall und Infraschall haben negative Auswirkungen auf Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität vieler Menschen – das ist nicht akzeptabel.
  5. Der Ausbau der Windenergie soll auch in unsere Wälder vordringen – das lehnen wir konsequent ab. Die Energiewende rechtfertigt nicht die Zerstörung unserer Wälder.
  6. Der Untergrund im gesamten Gemeindegebiet Borchen besteht aus klüftigem Karstboden. Dieser ist laut geologischem Gutachten nicht für die Errichtung der über 200m hohen Windräder geeignet. Die langfristige Standsicherheit ist nicht garantiert.

Dienstag, 29. November 2016

Wie ist es um die Standsicherheit von Windrädern auf der Paderborner Hochfläche bestellt

Kleine Anfrage 5384
 LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN - 16. Wahlperiode Drucksache 16/13605
des Abgeordneten Dietmar Brockes   FDP

 Wie ist es um die Standsicherheit von Windrädern auf der Paderborner Hochfläche bestellt – wurden Genehmigungen mit der gebotenen Sorgfalt erteilt?

 Die Paderborner Hochfläche ist die größte Kalk- und Karstlandschaft Westfalens. Karstböden sind aufgrund geologischer Witterungsverhältnisse häufig mit Klüften und Spalten durchzogen. Dies kann sich, abhängig von den konkreten Bodenverhältnissen, negativ auf die Standsicherheit von Bauwerken auswirken und umfangreiche Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. So mussten bei Bau der Haxtergrundbrücke bei Paderborn zur Festigung des Fundamentes einige zig Tonnen Zement zur Auffüllung der Hohlräume in den Boden gepresst werden.

Wie das Westfälische Volksblatt am 23. November 2016 berichtete, habe der Geologische Dienst NRW nun in einer Stellungnahme große Bedenken hinsichtlich der Standsicherheit von Windrädern auf der Paderborner Hochfläche geäußert. Laut den einschlägigen rechtlichen Vorgaben seien Standsicherheitsuntersuchungen durchzuführen, die über das Mindestmaß hinausgingen.

Konkreter Anlass für die Intervention für die neutrale Fachinstitution sei das Genehmigungsverfahren für ein 135 Meter hohes Windrad im Windpark Hassel gewesen, das ein Gesamtgewicht von über 1.600 Tonnen hat. Laut Zeitungsbericht wurden auf Hinweis des Geologischen Dienstes Kernbohrungen durchgeführt und dabei festgestellt, dass der Standort „gefährdet“ sei. Die vom Windkraftinvestor bisher angewandte geotechnische Baugrunduntersuchungsmethode sei demnach nicht zuverlässig. In dem vom Investor in Auftrag gegebenen Baugrundgutachten fehlten „zwingend erforderliche“ Bewertungsgrundlagen, wie die Neue Westfälische vom 23. November 2016 ebenfalls berichtet, obwohl die Verkarstung des Bodens ausreichend bekannt gewesen sei.

Den Zeitungsberichten ist ebenfalls zu entnehmen, dass die vom Geologischen Dienst geforderten umfangreichen Baugrunduntersuchungen bisher für keines der bereits zahlreich genehmigten Windrädern auf der Paderborner Hochfläche durchgeführt worden seien. Dies wirft Fragen nach der Sicherheit der Anlagen auf.


Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung: 

1. Welche Konsequenzen hat die Stellungnahme des Geologischen Dienstes für das laufende und zukünftige Genehmigungsverfahren für Windräder, die auf Karstböden errichtet werden sollen?

2. Wird die Landesregierung dafür sorgen, dass Bodenanalysen, die den vom Geologischen Dienst geforderten Kriterien entsprechen, für bereits genehmigte Windräder auf Karstböden nachgeholt werden?

3. Welche genehmigungsrechtlichen Folgen sind möglich, wenn für bereits genehmigte Windräder nachträglich eine mangelnde Standfestigkeit festgestellt wird?

4. Geht somit aktuell bereits von den auf Karstgrund aufgebauten Windrädern eine Gefährdung aus, auf die umgehend mit geeigneten Schutzmaßnahmen zu reagieren ist? 

5. Wird der Geologische Dienst regelmäßig in die Genehmigungsverfahren einbezogen?